Podiumsdiskussion am 18. September: Landwirtschaft im Grenzbereich
Böckwitz. Welche Besonderheiten gab und gibt es für die Landwirtschaft im Bereich der ehemaligen innerdeutschen Grenze? Wie lassen sich Landwirtschaft, Naturschutz und Erinnerungskultur am Grünen Band miteinander verbinden? Darum geht es am Freitag, 18. September 2026, im Grenzmuseum Böckwitz-Zicherie, bei einer Podiumsdiskussion – im dritten Teil der Veranstaltungsreihe „Land.Wirtschaft.Leben.“ des Landesheimatbunds Sachsen-Anhalt.
Unter dem Titel „Die Grenze beackern – Landwirtschaft an der ehemaligen innerdeutschen Grenze“ wird dabei auch die Frage beleuchtet, was bleibt, wenn eine Grenze längst verschwunden ist. Denn: Enteignung, Zwangskollektivierung und Umsiedlungen haben Spuren hinterlassen.
Um 16.30 Uhr startet eine Führung durch das Grenzmuseum. Mit dabei sind die Zeitzeugen Inge Jakobs und Ulrich Lange.
Um 18 Uhr folgt dann die Podiumsdiskussion. Es diskutieren Jens Winter (Heimatforscher), Wolfgang Sender (Landwirt, Naturschützer und Zeitzeuge), Ulrich Lange (Landwirt) und Christian Wiegmann (Leiter Grünes Band bei der SUNK). Moderiert wird die Runde von Ines Godazgar (Autorin und Journalistin).
Im Anschluss wird außerdem zu einem Imbiss und Austausch eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Besonderer Service: Unter diesem Link wird die Podiumsdiskussion auch per LiveStream übertragen.
Veranstalter sind der Landesheimatbund Sachsen-Anhalt, der Aufarbeitungsbeauftragte des Landes Sachsen-Anhalt und das Grenzmuseum Böckwitz-Zicherie.
Weitere Informationen gibt es auch auf der Internetseite des Landesheimatbunds Sachsen-Anhalt.
tgr
